Neuschnee

Rezension:

Nachdem ich „Sommernacht“ von Lucy Foley beendet habe, musste ich unbedingt auch Neuschnee lesen.
Leider konnte es nicht an Sommernacht anknüpfen…

Auch hier war das Setting wieder ein abgeschiedener Ort mit einer Handvoll Leuten, die sich seit Schulzeiten kennen. Innere Zwiespalte werden durch die unterschiedliche Sichtweisen besonders deutlich.
Dennoch konnte ich keinen Spannungsaufbau wie bei ihrem anderen Buch vermerken. Irgendwie waren auch die Charaktere nicht so greifbar. Daher hat sich das Buch leider etwas gezogen…

Randinformationen:

Das Museum des Meeres

Rezension:

Dieses wunderschöne Buch ist viel größer als gedacht. Die Aufmachung ist unglaublich schön!
Aufgebaut ist es wie ein Museumsbesuch. Man läuft durch verschiedene Säle und erfährt allerhand Wissenswertes über die Meere und Meeresbewohner.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich wohl noch viele Jahre mehr Spaß an dem Buch als meine kleine Tochter.
Vom Verlag gibt es sogar noch weitere Bücher dieser Reihe, die ich mir definitiv noch zu legen möchte.


Ganz große Empfehlung für all die kleinen und großen Wissensdurstigen .

Randinformationen:

Louise Beele

Viele Autoren haben schon in frühester Kindheit angefangen Geschichten zu schreiben. Bei Louisa war das etwas anders. Seit 2015 schreibt und veröffentlicht sie nun Romane unter ihrem Pseudonym. Mit ihrer Familie lebt sie im Bergischen Land in Nordrhein Westfalen und erschafft eine Love Story nach der anderen für uns. Manchmal fällt es ihr schwer, an etwas anders zu denken oder etwas anderes zu tun, bevor sie selbst weiß, wie diese enden. Demnach können wir uns auf viele weitere Werke von ihr freuen

Frage: Du hast es in 6 Jahren geschafft ganze 24 Bücher zu veröffentlichen? Wie machst du das zeitlich? Hast du noch einen Brotjob?

Antwort: Manchmal frage ich mich selbst, wann ich die alle geschrieben habe. 24 Bücher sind eine ganze Menge, mittlerweile ein ganzes Bücherregal voll. Wenn ich aber an einer Geschichte sitze, kann ich tagelang darin versinken. Ich achte nicht auf die Zeit oder darauf, wie viele Wörter oder Seiten ich schreibe. Oft nimmt mich die Handlung so gefangen, dass ich Tag und Nacht daran denke und immer schreiben möchte.

Ich arbeite hauptberuflich als Autorin. Die ersten beiden Bücher habe ich hauptsächlich nachts geschrieben. Meine Kinder waren noch kleiner und brauchten tagsüber meine Aufmerksamkeit. Da ging das nicht anders. Dann habe ich aber festgestellt, dass ich so nicht weitermachen kann, wenn ich nicht irgendwann zum Zombie mutieren will. Ich habe mir mehr oder weniger feste Schreibzeiten eingerichtet und schaffe es auf diese Weise, meine Bücher zu schreiben. Sich selbst zu organisieren ist nicht immer ganz einfach und – zumindest für mich – ein ständiger Kampf gegen das eigene innere Faultier. Aber das betrifft nur die Sachen, die sich um das Schreiben herum noch anhäufen, hauptsächlich organisatorische Dinge. Könnte ich nur schreiben, wäre ich der glücklichste Mensch auf dieser Erde.

Frage: Wie reagierte deine Familie auf den Wunsch ein Buch zu veröffentlichen?

Antwort: Ich glaube, am Anfang wurde ich nicht so ganz ernst genommen. In meinem Leben habe ich schon viele Dinge ausprobiert und mir verschiedene Fähigkeiten angeeignet. Wahrscheinlich glaubten alle erst mal: ach, jetzt schreibt sie auch noch. Wobei das eigentlich nicht ganz richtig ist, denn geschrieben habe ich schon immer gerne. Bereits in der Schule habe ich den Berufswunsch Schriftstellerin in diese Steckbriefbücher meiner Freunde geschrieben. Dass dieser Wunsch allerdings wirklich einmal in Erfüllung geht, ist für mich noch immer kaum zu glauben und ein unheimliches Glück.

Gerechterweise muss ich jetzt noch ergänzen, dass meine Familie schnell gesehen hat, wie ernst es mir mit dem Schreiben ist und mich unterstützt, wo sie nur kann. Ich bin sehr dankbar dafür.

Frage: In deinen Geschichten geht es immer um Liebe. Glaubst an das Schicksal oder Seelenpartner?

Antwort: Ich glaube, dass jeder seine Geschichte hat, die es wert ist, erzählt zu werden. Wir sind alle auf der Suche nach dem Einen, dem Richtigen, dem perfekten Partner für unser Leben, und den Menschen, den wir lieben können. Intuitiv suchen und finden wir den Richtigen, der zu uns passt und uns im besten Fall ergänzt. Nicht das Universum oder sonstige Mächte entscheiden über den perfekten Partner an unserer Seite, sondern wir selbst, wenn auch unbewusst. Manchmal irren wir und es stellt sich heraus, dass wir die falsche Wahl getroffen haben, aber wer weiß, vielleicht hat auch das einen Sinn und bringt uns letztendlich auf den richtigen Weg.

Frage: Würdest du auch gerne mal in ein anderes Genre reinschnuppern?

Antwort: Der Romance Bereich – egal, ob Young Adult, New Adult und was es sonst noch alles gibt – ist der, in dem ich mich am wohlsten fühle. Das ist mein Zuhause und ich denke nicht, dass sich das einmal ändert. Es sind die Bücher, die ich selbst auch sehr gerne lese, und wo ich mich richtig fallen lassen kann.

Frage: Welche 3 fakten kennen deine Leser noch nicht von dir?

Antwort: 1 Ich liebe es, in meinen Geschichten, die männliche Sicht zu schreiben.

2. Wenn ich einen Song liebe, dann höre ich ihn den ganzen Tag, über Tage und Wochen. Nur diesen Song. Meine Familie möchte mich dann am liebsten ausquartieren.

3. Ich töte meine Pflanzen. Vielleicht begehen sie auch Selbstmord, da bin ich mir nicht sicher. Jedenfalls schaffe ich es nicht mal, dass ein Kaktus bei mir mehr als ein paar Monate überlebt.

Frage: Was bedeutet dir Bookstagram?

Antwort: Bookstagram macht einen sehr großen Teil meines Autorenlebens aus. Ich fühle mich dort zu Hause und befinde mich unter Menschen, die die Leidenschaft haben wie ich. Solch eine große Gemeinschaft existiert im wirklichen Leben nicht. Dort findet der meiste Austausch mit den Lesern, Bloggern aber auch meinen über alles geschätzten Kollegen statt. Ohne Bookstagram würde ich mich manchmal sehr einsam fühlen.

Frage: Wie würde ein perfekter Schreiballtag bei dir aussehen?

Antwort: Morgens aufstehen und erst mal meinen Kaffee trinken. Zum Schreiben brauche ich nicht viel. Entweder ich gehe in mein Büro oder ich mache es mir auf der Couch gemütlich. Wenn ich im Vorfeld schon weiß, welche Szene an dem Tag dran ist, erleichtert mir es die Arbeit sehr und die Chance, mein Tagesziel an Worten zu erreichen, ist ziemlich hoch. Wenn ich das bereits am späten Vormittag geschafft habe, ist es ein sehr toller Tag.

Frage: Welche Szenen fallen dir am Schwersten zu schreiben?

Antwort: Traurige und sehr emotionale Szenen. Ich würde nicht sagen, dass sie mir am schwersten fallen, aber sie verlangen mir am meisten ab. Es ist schon vorgekommen, dass ich mich tagelang darauf vorbereitet habe, indem ich sehr traurige Musik gehört habe, denn Musik beeinflusst mich sehr stark. Als ich die Szene geschrieben hatte, fiel es mir schwer, aus dieser deprimierten Stimmung wieder herauszufinden. Ich denke, das ist die Gefahr, wenn man sich vollkommen in die Geschichte fallen lässt.

Frage: Welches Hobby begleitet dich schon am längsten?

Antwort: Neben dem Schreiben liebe ich es zu nähen. Das habe ich mir selbst beigebracht und es ist eine tolle Möglichkeit abzuschalten. Ich habe einen ganzen Schrank voller selbstgenähter Kleider.

Frage: Was war das seltsamste Geschenk, dass du jemals erhalten hast?

Antwort: Oh! Tatsächlich fällt mir dazu gar nichts ein. Ich kann mich höchstens an Geschenke erinnern, die weniger schön waren als andere, aber seltsam waren sie deshalb nicht.

Girl A

Rezension:

auf „Girl A“ hatte ich mich ganz besonders gefreut, da der Klappentext sehr vielversprechend klang. Ein Horrorhaus mit einer Vielzahl an Kindern. Eltern, die über Jahre hinweg diese vernachlässigt haben.

Die Umsetzung konnte mich dann leider nicht 100% überzeugen. Der Schreibstil an sich war flüssig, doch das Buch baute leider keine richtige Spannung auf, weshalb sich die Geschichte etwas zog. Wahrscheinlich trug auch der Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit dazu bei. Nicht immer war klar ersichtlich in welcher Zeitspanne wir uns nun befanden bzw. um welchen Gracie es nun ging. Das Ende habe ich mir ab der Hälfte des Buches auch schon teilweise gedacht. Ein paar Fragen hingegen, blieben unbeantwortet.

Ich glaube, dass dies eher ein ruhiger Thriller ist. Da ich deutlich mehr Spannungen und Wendungen erwartet habe, war es leider nicht meine Geschichte.

Randinformationen:

Isabelle North

Isabelle North lebt mit Mr. North und ihrem Kater Beast in einer Kleinstadt im Herzen von Baden-Württemberg. Wenn sie nicht gerade Kaffee trinkt, über ihre Protagonisten flucht, und ihre Freunde mit neuen Buchideen terrorisiert, versucht sie, die tausend Stimmen in ihrem Kopf auf Papier zu bringen. In ihren Geschichten gehen Charaktere gerne mal durch die Hölle, nur um aus der Asche wieder aufzuerstehen. Izzy hat eine Schwäche für starke Protagonistinnen und derbe Männer. Dark Romance und Fantasy liegen ihr im Blut. Wenn man sie fragt, warum sie Autorin ist, wird man immer die gleiche Antwort hören:

Weil jedes Mädchen ihr Monster braucht.

1. Schon seit du 16 bist schreibst du Geschichten. Hast du denn vor “Queen of Sins” schon ein Buch beendet?

Ja ein weiteres Buch hab ich beendet. Damals war ich viel auf Bookrix unterwegs und hab eine Vampir-Geschichte verfasst (Twilight lässt grüßen ). Ich hab es tatsächlich geschafft das Buch zu beenden, allerdings war das absolut nicht veröffentlichungstauglich. Trotzdem war ich unfassbar stolz damals, als es fertig war.

2. Du hast mit “Daughter of Doom” nun dein zweites Buch veröffentlicht. Sinkt die Aufregung vor einem Release oder steigt sie sogar noch?

Ich muss gestehen, die Aufregung legt sich relativ schnell. Schon bei Band 2 war es besser. Noch weit weg von Gelassenheit aber etwas besser als beim ersten Mal. 

3. Da du im Dark Romance Bereich schreibst, muss ich dich einfach fragen: Hast du dir vor der Veröffentlichung Gedanken darüber gemacht, was deine Mutter oder Schwiegermutter über dein Buch sagen könnte?

Eigentlich weniger. In meiner Familie liest  keiner so wirklich Dark Romance. Sie unterstützen mich, wo sie nur können. Aber es gibt nur ein oder zwei Leute aus meiner Familie die überhaupt Bücher lesen.  Meine Schwiegermutter liest tatsächlich, aber nicht mein Buch. Uns ist beiden klar, dass es nichts für sie wäre. Was ich ehrlich gesagt gut finde. Das erspart mir einige merkwürdige Fragen.

4. Wie definierst du Liebe?

Ich denke Liebe ist es, wenn du in den Händen des anderen wachsen kannst. Dich voll und ganz entfalten und austoben kannst. Liebe ist es, wenn derjenige an deiner Seite steht. Ob du weinst oder lachst. Gewinnst oder scheiterst. Liebe ist es, wenn er Teil deines Lebens ist und du keinen Gedanken daran verschwendest, wie es anders wäre.

5. Woher kommt der Name Isabelle North?

Isobel (auch Izzie) ist der Name aus einer alten Serie die ich sehr geliebt habe (eine etwas andere Schreibweise ist es dann aber doch geworden) Sie gehörte zum Hauptcast und ihre Figur hat mich sehr beeindruckt. Sie hat immer an die Liebe geglaubt, obwohl ihr das Schicksal einen großen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Das ist mir hängen geblieben und das hat mich dazu veranlasst diesen Namen zu wählen. North ist es tatsächlich geworden, weil die vier Himmelsrichtungen und der Kompass eine sehr private Bedeutung für mich haben. Wer weiß wo der Norden ist, findet immer seinen Weg.

6. Was bemängelt deine Lektorin am meisten (beispielsweise verwendest du immer ein bestimmtes Wort, setzt Kommas falsch etc.)?

Oh meine Lektorin LIEBT meine Namenswiederholungen. Nicht. Ich glaube ich streiche gefühlt 5 mal den Namen nach dem Lektorat auf einer Seite. Keine Ahnung, warum ich da so einen Hang dazu habe. 

7. Nie wieder schreiben oder nie wieder lesen?

Nie wieder lesen. So schwer das auch ist. Aber ich könnte nicht mit dem Schreiben aufhören.

8. Was war dein emotionalstes Erlebnis beim Schreiben?

Es gibt eine Szene in Band 1, in der Asra eine Panikattacke anhand eines Weihnachtslieds bewältigt. Auf diese Art habe ich früher schwierige Situationen selbst bewältigt. Es war sehr emotional das miteinfliesen zu lassen.

9. Was ist dein liebster Bookmerch?

Ich liebe tatsächlich Lesezeichen. Richtig schöne, mit Veredelungen etc. Sehr simpel und doch unverzichtbar.

10. Wie viele Ideen geistern dir aktuell im Kopf herum?

Gerade schreibe ich an 2 Büchern gleichzeitig und habe 14 weitere notiert. Die Ideen waren nie das Problem, eher die Zeit. Aber, eins nach dem anderen.

Steinalt (und kein bisschen langweilig)

Rezension:

CBJ macht so unglaublich süße Kinderbücher mit Lerneffekt.

Auch bei „Steinalt (und kein bisschen langweilig)“ war dies wieder der Fall.

Steinalt ist ein Stein, der dem Marienkäfer, der Kiefer und dem Kolibri seine Geschichte erzählt. Die beginnt vor 1,8 Milliarden Jahren tief in  einem Vulkan. Was der Stein alles erlebt hat zeigt einen kleinen Teil der Geschichte der Erde . Auf spielerische Weise lernen die Kinder ein bisschen was und erkennen gleichzeitig, dass nur, wenn etwas für einen selbst langweilig erscheint, dies gar nicht sein muss.

Steinalt ist wieder wunderschön illustriert. Auch ich als Erwachsene habe es mir sehr gerne angeschaut. Die Seiten haben auch nie zu viel Text. Genau richtig für so kleine Zwerge.

Ganz klare Empfehlung von uns!

Randinformation:

Komm knuddeln!

Rezension:

„Komm knuddeln!“ ist so ein unglaublich süßes Buch. Es geht um einen kleinen Vogel mit viel zu langen Flügeln. Da diese keine normale Spannweite haben, kann er natürlich nicht fliegen. Doch was macht ein Vogel am Boden? Oskar muss lernen, dass er auch anders sein Glück und auch Freunde finden kann.

Was besonders schön an dem Buch ist, sind die liebevollen Illustrationen. Es gibt große, die die ganze Seite ausfüllen oder viele kleine – genau passend zum Text. Auch die Texte sind nicht überladen, sodass Kinder auch nicht die Lust am lesen des Buches verlieren.

Dieses Buch ist wirklich etwas ganz besonders in unserer stetig wachsenden Kinderbuchsammlung.

Randinformation:

Drucie Anne Taylor

Drucie Anne Taylor, geboren 1987 in Köln, absolvierte eine Ausbildung im Einzelhandel, dem sie später wegen der Geburt ihres ersten Kindes den Rücken kehrte. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt sie heute in Frankreich.

 Schon in ihrer Jugend entdeckte sie die Liebe zum Schreiben, weshalb sich heute noch viele Manuskripte in dunklen, seither nie wieder geöffneten Schubladen verbergen. Wenn sie nicht gerade schreibt, besucht sie gern Musicals oder sieht sich mit Vorliebe Musical-, Liebes- oder Horrorfilme an, sie erkennt diesen Widerspruch selbst – ihre größten Fandoms sind jedoch die Serie »Supernatural« und das Musical »Tanz der Vampire« -, ferner liegt sie unter der Nadel ihrer Tätowiererin oder erkundet gemeinsam mit ihrer Familie die große weite Welt.

Ihr Leben ist bunt, auch wenn ihre Kleidung bevorzugt schwarz ist.

Zum Schreiben braucht sie nur wenige Dinge: Latte Macchiato, Musik oder Lärm, da sie sich bei absoluter Ruhe nicht konzentrieren kann, Salzstangen und genug Papier, um sich weitere Ideen zu notieren.

1. Du sagst, dass du in vollkommener Stille nicht schreiben kannst. Hast du denn für bestimmte Szenen spezielle Playlists oder ist es nur wichtig, dass du etwas im Hintergrund hörst?

In erster Linie brauche ich einfach Geräusche. Ich habe nicht immer eine Playlist für mein jeweiliges Projekt, sondern höre, was mir gefällt, da kann von Queen über die Backstreet Boys, DMX und Meat Loaf bis zum krassesten Heavy Metal alles dabei sein. Mir reicht es aber auch schon, wenn ich meine Kinder reden höre, trampeln ist eher nicht so lustig, weil das Kinderzimmer meiner „Kleinen“ über meinem Büro ist und wenn sie oben herumspringen, wackeln bei mir die Bücherregale, was dann schon einen leichten Adrenalinstoß zur Folge hat.

2. Auf deiner Website steht, dass du Meerschweinchen, Zwerghamster, Nymphen- und Glanzsittiche hast.Bist du denn auch mit Tieren aufgewachsen? Hast du ein Lieblingstier?

Die Zwerghamster gehörten meinen Söhnen, leider sind die beiden aber inzwischen an Altersschwäche verstorben. Die Nymphensittiche gehören meinem Mann und mit in ihrer Voliere sitzen meine beiden Wellensittiche Raj und Penny. Und ich habe noch ein Rudel Meerschweinchen, das mich immer quiekend erwartet, wenn ich in den Garten gehe und sie mich vor ihrem Stall hören.

Als Kind hatte ich 2 Schildkröten, eine davon hat mich immer gebissen, weshalb sie Chucky, abgeleitet von der Mörderpuppe, hieß und den Beinamen „Schrecken der Tiefe“ trug, mit 18 bekam ich eine Katze aus dem Tierheim, die bei mir blieb, bis bei meinem Sohn eine Katzenschuppenallergie festgestellt wurde, danach brachte meine Schwiegermutter sie zu einem Bauernhof, wo sie ihren Lebensabend genossen hat bzw. ihn hoffentlich noch genießt, da sie da schon 19 Jahre alt war. Nächstes Jahr bekommt unsere Familie Zuwachs mit einer Old English Bulldog, weil ich diese Rasse einfach liebe. Da kommen zwar 40kg reine Muskelmasse auf mich zu, aber ich freue mich trotzdem auf den Familienzuwachs.

Ein wirkliches Lieblingstier habe ich nicht, ich mag eigentlich alle, außer Spinnen, Käfer, Reptilien und Amphibien.

3. Wie kam es, dass du in die französische Provinz gezogen bist?

Meine Mutter starb 2016 sehr unerwartet und wir hatten zuvor schon den Plan nach Irland auszuwandern, jedoch entsprachen die Vermieter nicht unseren Vorstellungen – wir hätten keine Tiere halten dürfen, nirgendwo dort, und deshalb wurde es dann die französische Provinz, aber wir leben so nah an Deutschland, dass ich innerhalb von fünf Minuten vor der Grenze bin, wenn nicht gerade Corona herumstreunt und man nur mit negativem Testergebnis rüber darf. Aber wir spielen schon mit dem Gedanken, weiterzuziehen, wohin es dann geht, steht aber noch nicht fest.

4. Du schreibst “New Adult”, “Romantic Thrill”, “Erotic Romance”, “Dramatic Romance” und “Standalones”. Gibt es denn ein Genre, dem du besonders davon verfallen bist?

Ich habe mit New Adult angefangen und dort werde ich mich auch immer Zuhause fühlen. Mit Stella und Crispin aus Hashtag Love fing 2014 alles an, heute bereue ich meinen Erstling irgendwie, weil er total überstürzt von mir veröffentlicht wurde. Aber mit der Coral Gables, Hamptons und Heart vs. Head Serie habe ich ja immer wieder in dem Genre meinen Platz gefunden, so wie jetzt auch in der Back to Coral Gables Serie, in der es um die Kinder der Charaktere aus der Coral Gables und Hamptons Serie geht.

5. Schon seit deiner Jugend schreibst du Geschichten. Seit wann veröffentlichst du sie denn?

Als Drucie seit 2014, River McLean kam Ende 2014 dazu und noch viele weitere Pseudonyme, die aber nicht bekannt sind und die ich auch nicht „öffnen“ werde, weil ich mich da doch richtig austobe.

6. Gibt es etwas, dass dir am Selfpublishing am besten gefällt?

Sowohl das Verlags- als auch das Selfpublisherleben haben seine Vor- und Nachteile, es gibt nichts, was mir daran am besten gefällt, aber ich mag, dass ich in meinem Tempo arbeiten kann und nicht immer drei bis sechs Monate auf eine Veröffentlichung warten muss.

7. Welchen deiner Charaktere hast du besonders ins Herz geschlossen?

Der Teufel in Calvin Klein Shorts, Delsin Rough wird wohl für immer meine Nummer 1 bleiben, weil ich mich heute noch an jeden Moment erinnere, in dem ich seine und Camilles Geschichte geschrieben habe. Aber ich liebe auch Ridge und Hope aus Addicted to Ridge, genauso Draven und Amira oder Porter und Keona. Im Moment zählt aber ein zweiter Rough zu meinen Favoriten, da ich an Camrens Geschichte schreibe, der der jüngere Sohn von Delsin Rough ist.

8. Welche 3 Fakten kennen deine Leser noch nicht von dir?

Ich glaube, es gibt nicht viel, was meine Leser noch nicht wissen, also spontan fällt mir wirklich nichts ein. Man müsste meinen Mann fragen, weil ihm sicher irgendwas einfallen würde, was noch niemand weiß – nicht mal ich, also bewusst würde ich es wohl nicht wissen.

9. Was ist dein größter Wunsch ?

Momentan ist einer meiner größten Wünsche, dass ich ganz bald meine Oma, sie ist 90, wiedersehen und umarmen kann, weil sie mir total fehlt.

Beruflich, dass bald wieder eine Buchmesse stattfindet, damit ich meine lieben Kollegen und Kolleginnen, Leser und Leserinnen mal wieder in die Arme schließen und mit ihnen quatschen kann

10. Woher nimmst du deine Ideen?

Aus dem Leben. Ich habe in meinen 29e Jahren so viel erlebt, dass ich sicher noch Stoff für Hunderte von Büchern habe. Die Ideen sind einfach da und ich schreibe sie auf.

  1. Ist es schon passiert, dass du Protagonisten aus unterschiedlichen Geschichten gleich benannt hast?

Ja, das ist tatsächlich schon passiert. Es ist aber auch so, dass ich inzwischen so viele Bücher geschrieben habe, dass ich schon alle Namen, die mir gefallen, verwendet habe, so gibt’s halt auch schon mal Dopplungen. Bewusst habe ich das aber bisher nur bei Rough und Phoenix wahrgenommen. In beiden Büchern heißt die Hauptprotagonistin Camille.

Sommernacht

(Werbung | Rezensionsexemplar)

Rezension:

In Sommernacht lernen wir viele Protagonisten kennen, die eigentlich zu einer Hochzeit auf eine einsame Insel möchten. Eigentlich wollen sie ihren Freunden an ihrem großen Tag beistehen. Wären da nicht die dunklen Geheimnisse, die jeder mit sich herumträgt.

Sommernacht beginnt einen Tag vor der Trauung und startet mit etwas längeren Kapiteln, was perfekt ist um die verschiedenen Protagonisten kennenzulernen. Zum Ende hin werden diese sehr knapp und das Leseerlebnis verläuft rasant. Ab einem gewissen Punkt wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Lucy Foley schreibt sehr packend ohne dabei zu beschreibend zu werden. Man rätselt die ganze Zeit mit wer der Täter ist – bis zu einem gewissen Punkt weiß man nicht einmal, wer das Opfer ist!

Besonders hat mir die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere gut gefallen. Auch, wenn es viele waren, wirkte das nicht überladen und jeder hat seine Momente bekommen in denen die Vergangenheit und Gegenwart aufgezeigt wurde.

Dieser Thriller war einer der besten, die ich in letzter Zeit lesen durfte, weshalb ihr eine klare Leseempfehlung bekommt. Mal schauen, ab welchem Punkt ihr wisst, wer das Opfer und wer der Täter ist.

Randinformationen:

– Autorin: Lucy Foley

– Verlag: Penguin Verlag

– Seiten: 448

– Preis: 15,00€

– Amazon: https://www.amazon.de/Sommernacht-Thriller-Lucy-Foley/dp/3328106162/ref=mp_s_a_1_1?dchild=1&keywords=sommernacht+lucy+foley&qid=1617706521&sprefix=sommerna&sr=8-1

Fira Muydinov

  1. Wie kam dir die Idee zu „Wassermenschen“?
    Die Idee kam mir während der Zugfahrt nach München. Ich war an dem Abend wahnsinnig traurig und bedrückt und fragte mich: „Wie wäre es, wenn es jemanden gäbe, der mir den Schmerz mit den bloßen Händen heilen könnte?“
    Blitzartig kam mir Thea in den Sinn. Eine Halbgöttin, die mit den Händen heilen kann🤩🤗
  2. Auch, wenn es fies ist: wer ist dein liebster Charakter?
    Mein absolut liebster Charakter ist Marta🥰. Beim Schreiben musste ich oft schmunzeln, weil ihr ihre süße Eitelkeit so gut stand😁.
  3. Hast du auch Charaktereigenschaften von dir eingebaut?
    Bewusst habe ich das nicht getan, weil ich als Mensch ziemlich normal oder sagen wir langweilig bin😂. Aber unbewusst bestimmt♥️. Viele sagen, dass ich mit 16 wie Thea war. Hoffentlich war ich etwas höflicher😁.
  4. Arbeitest du schon an der nächsten Geschichte?
    Ich arbeite im Moment an einem neuen Plott. Dieser Prozess dauert bei mir sehr lange🤗
  5. Was wolltest du deinen Lesern schon immer mal sagen?
    Es gibt tatsächlich eine versteckte Botschaft in meinen Büchern: nämlich meine Protagonisten dürfen in allen Lebensbereichen glücklich sein. Sowohl glücklich in der Liebe als auch erfolgreich, gesund und munter.
    Ich wünsche das nämlich allen Menschen, dass sie keine Angst haben, das Leben in vollen Zügen zu leben🤗🌞.
  6. Was war dein schönstes Erlebnis bisher?
    Die Geburt meiner beiden Söhne, obwohl es ziemlich schmerzhaft war😂und natürlich der Release meiner Bücher.
  7. Und was dein größter Traum?
    Mein größter Traum ist ein großzügiger Mensch zu werden, netter zu werden und verständnisvoller. Das heißt nicht, dass ich jetzt böse bin 😁, aber ich möchte diese Eigenschaften weiter entwickeln ♥️
  8. Beschreibe dich mit einem Wort:
    lebendig😁
  9. Was magst du an Bookstagram am liebsten?An Booksragram liebe ich die BuchbloggerInnen, denn sie machen alle eine großartige Arbeit und unterstützen uns AutorInnen🥺🤩. Ich bin Ihnen sehr sehr dankbar. Und ich glaube, dass ich wirklich Glück mit den Buchbloggerinnen habe😻
  10. Was würdest du deinem 15-jährigen Ich mit auf den Weg geben? Ich würde sagen: „Alter, halte durch! Es wird noch mindestens 17 Jahre dauern, bis deine Geschichten veröffentlicht werden“🤣 Nein, Spaß haha. Ich würde sagen: „Jeder Fehler bringt dich weiter!“
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