Bitte, danke – was ist richtig? – Darum sind Manieren wichtig

(Werbung / Rezensionsexemplar)

Rezension:

Manieren sind unglaublich wichtig. Schon die Kleinsten unter uns sollten die Grundzüge beherrschen. Daher habe ich mich gefreut ein Bilderbuch ab 3 Jahren zu finden.
Die Illustrationen sind auch sehr schön sowie meist passend gewählt. Auf jeder Doppelseite finden sich 4 erklärende Bilder. Manche hätte man durchaus an das Alter anpassen können (beispielhaft wird eine Vase weggenommen. Da wäre ein Kuscheltier o.Ä. passender). Leider passt der Text, meiner Meinung nach, nicht zur Altersgruppe. Die Reime sind wunderschön, doch stellenweise noch etwas schwierig für dieses junge Alter. Wir mussten mit unserer Tochter die Zeichnungen durchgehen und haben den Text eher ignoriert. Auch ist nicht jedes Themengebiet für solch ein junges Alter. Beispielsweise finde ich das „Siezen“ nicht zwingend erforderlich für 3-Jährige. Aber auch das ist nur meine persönliche Meinung.
Daher leider der Abzug bei den Sternebewertungen. Größere Kinder, für welche die Reime eher etwas wären, haben die Grundzüge der Höflichkeit hoffentlich schon gelernt und brauchen dieses Buch nicht zwingend. Außer vielleicht zur Auffrischung.

Randinformationen:

Rokesby – Miss Bridgerton und der geheimnisvolle Verführer

(Werbung / Rezensionsexemplar)

Rezension:

Ich bin der kompletten Bridgerton Reihe schon verfallen. Als ich gelesen habe, dass auch Rokesby neu aufgelegt wird, war ich gleich Feuer und Flamme!
Julia Quinn hat einfach einen wunderschönen Schreibstil und ich liebe diese Epoche. Natürlich ist es kein Jane Austen Roman, sondern angelehnt an unseren heutigen Sprachgebrauch. Dennoch fesselt mich jede Seite. Besonders Poppy ist witzig, charmant und man muss sie einfach lieben. Besonders das Setting inklusive Schmugglerhöhle, macht es nochmal zu einem spannenden Leseerlebnis. Wen das noch nicht überzeugt, der sollte sich dringend von Andrew James überzeugen lassen

Von mir gibt es auch für die Vorgeschichte zu Bridgerton eine klare Leseempfehlung.

Randinformationen:

Autor: Julia Quinn

Verlag: Harper Collins

Seiten: 348

Preis: 12,00€

Thalia (kein bezahlter Link): https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1063267259

Wann ist bald?

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Rezension:

Jeder kennt diese Frage: sind wir schon da?!

Egal, ob man sie als Kind selbst gestellt hat oder sie als Elternteil ständig hört. Geduld ist eben gar nicht so einfach… Wie könnte man Kindern besser erklären, was Geduld ist oder, dass sich das Warten lohnt, als in einem Buch?

„Wann ist bald?: Rille und die Geduld“ ist ein unglaublich süßes Kinderbuch. Zum einen ist die Thematik wunderbar rübergebracht und zum anderen ist das Buch selbst auch interaktiv. Es fordert die Kinder durch Zwischenfragen aktiv dazu auf, das Buch nicht nur zu lesen/vorgelesen zu bekommen, sondern mit zu machen. Darüber hinaus sind die Illustrationen nicht nur ganzseitig, sondern auch mal im Hochformat und zum Aufklappen.

Dieses Buch hat auch mir als Erwachsene Spaß gemacht und ich kann es von Herzen nur empfehlen.

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Treppe rauf, Treppe runter – Folge der Spur!

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Rezension:

„Treppe rauf, Treppe runter“ ist ein kunterbuntes Mitmachbuch.

Auch, wenn die Empfehlung bei 4 Jahren liegt, kann ich es etwas Jüngeren ebenso empfehlen.

Durch die bunten Bilder können Kinder immer wieder was Neues entdecken und gemeinsam mit uns Eltern sich Geschichten ausdenken. Meine Tochter ist 2 1/2 Jahre alt und dennoch folgten wir mit den Fingern den Treppen, suchten Geister/ Spinnen und Co und erfanden unsere ganz eigenen Abenteuer.

Die liebevolle Gestaltung kommt zudem ohne viel Text aus.

Von uns gibt es eine große Kauf- und Leseempfehlung.

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Im Traum bin ich bei dir

Rezension:

Ich liebe Nicholas Sparks für seine tiefen Emotionen, sein Geschick die Schicksale verschiedener Menschen miteinander zu verbinden.
Auch heute noch habe ich meine liebsten Bücher von ihm im Regal. Egal, wie oft ich aussortiere um Platz für neue Bücher zu schauen: viele Herzensbücher, die einen festen Platz haben, sind von ihm geschrieben.

Dementsprechend aufgeregt war ich, sein neuestes Werk zu lesen. Es ist dünner als manch anderes, doch das heißt bei Nicholas Sparks bekanntlich nichts.
Leider erinnere mich der Großteil seines Buches an ein vorheriges von ihm… aus Spoilergründen verrate ich nicht welches. Daher empfand ich es als schön, richtig packen konnte es mich leider nicht. Das Ende grenzt sich von seinen anderen Werken ab. Es kommt ein neues, wichtiges Thema auf, welches innerhalb weniger kurzer Kapitel behandelt wird und als Lösung zu der vorangegangenen Geschichte zählt. Auch die tragende Liebesgeschichte ging mir zu plötzlich und entwickelte sich meiner Meinung nach etwas zu rasant.

Die Grundidee war wieder bezaubernd, die beschriebenen Gefühle packend. Doch leider konnte mich das Gesamtkonzept nicht so ganz überzeugen. Ich glaube, besonders Colbys Part hätte noch ein bisschen mehr Zeit gebraucht…

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Stern Crime – Wahre Verbrechen

Das Sommer-Buch 2022

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Rezension:

Was ist es, was so viele Menschen an True Crime fasziniert? Die Abgründe der Psyche mancher Menschen oder eher Taten, die man sich selbst nie vorstellen könnte?

Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich die Psyche solcher Täter interessant finde. Man selbst kann sich nicht vorstellen einem anderen Menschen willentlich weh zu tun, sie auszurauben oder schlimmeres. Das „Wieso“ steht bei mir immer im Vordergrund. Daher lese ich gerne True Crime und, weil die Täter meist gefasst werden sowie für ihre Taten zahlen müssen.

Das Sommer-Buch 2022 von „Stern Crime – wahre Verbrechen“ war daher eine spannende Lektüre für mich. Obwohl ich viel in diesem Bereich lese/ schaue, kannte ich keinen der beschriebenen Fälle. Das habe ich äußerst selten! Nicht nur die einzelnen Geschichten wirkten auf mich gut recherchiert, auch den Schreibstil der Stern Crime-Reihe mag ich sehr. Er ist distanziert und faktenbasiert. Es geht hier nicht darum eine Story möglichst medienwirksam aufzubauschen. Es geht um die Opfer und ihre Geschichte. Zusätzlich ist auch diese Ausgabe optisch wieder gelungen. Die Aufmachung gleicht dem Schreibstil: kein Schnickschnack.

Ich greife immer wieder gerne zu den Stern Crime Heften und kann sie True Crime Fans daher nur empfehlen.

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Die verlorenen Kinder von Paris

Rezension:

Ich habe schon einige Bücher gelesen, die während des zweiten Weltkrieges spielen. Meiner Meinung nach ist es wichtig sich diese Zeit immer mal wieder präsent zu halten, wie ginge das besser als durch Bücher?

Gerade durch dieses Medium bekommt man diverse Einblicke in die damalige Zeit. Hier gilt der Eindruck augenscheinlich der Flucht vieler Kinder nach Paris und wie das das Leben all jener beeinflusst, die sich ihrer annehmen. Natürlich ist ein Roman kein 1:1-Realitätseindruck. Dennoch gibt es viele Geschichten, die nah an den damaligen Ereignissen sind oder sogar von Betroffenen geschrieben wurden.

„Die verlorenen Kinder von Paris“ hält sich zwar an die Fakten aber ist vom Grundwesen her eben ein typischer Roman. Das war grundlegend auch nicht mein Problem mit der Geschichte. Leider kamen die Emotionen der Portagonistin Madeleine nicht ganz bei mir an. Sie wird als wunderbarer Mensch beschrieben, doch manchmal war mir diese durchweg positiven Charakterbeschreibung zu viel. Selbst scheinbar negative Charaktereigenschaften wurden ins Positive gehoben: dass sie ein schlechtes Gewissen hatte, wenn sie Momente mit Lachen und Liebe erfahren hat, obwohl der Krieg so viel Schlechtes verursacht. Dies hebt ihre empathische und aufopfernde Seele hervor.

Ich vermute, dass mir das Buch deutlich besser gefallen hätte, wenn ich mit einer anderen Erwartung rangegangen wäre. Es geht hier nicht um die Kinder und die Hilfeleistung an ihnen, sondern um Madeleine und ihre Zeit während des Krieges. Da hätte ich mir allein aufgrund des Buchtitels etwas anderes erhofft.

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Die Stadt, die es nicht gibt

Rezension:

„Die Stadt, die es nicht gibt“ fällt zuerst wegen dem unglaublich guten Cover auf. Es beschreibt perfekt die Welt, in der Anouk und Freya leben. Es ist düster, keine Hoffnung. All das Unglück, dass in Madina geschieht, findet ihren Ursprung in Anouk – zumindest laut den Küstenstadtbewohnern.

Die beiden Stiefschwestern und ihr Freund brechen auf um eine Stadt zu finden, die nicht existieren soll. Doch auch die Kapitel vor dem Aufbruch sind mitreißend. Wir lernen die Welt kennen, in der Anouk, Freya und Helios leben. Lernen die Protagonisten kennen. Dabei ist es keine Aneinanderreihung von Fakten, Franziska Ways schafft es einen mit ihrem Schreibstil in den Bann zu ziehen. Ihre Dystopie spielt auf den Klimawandel an. Sie nimmt reale Fakten und führt sie weiter. Was ist, wenn Trinkwasser knapp wird? Fische als Nahrungsquelle quasi nicht mehr vorhanden sind? Es gibt so viele Überlegungen, die wir heute schon teilen.

Der gesamte Plot ist spannend, mitreißend und emotional packend geschrieben. Man kommt beim Lesen an einen Punkt, an dem man das Buch nicht aus den Händen legen kann und lieber eine schlaflose Nacht riskiert, als etwas zu verpassen.

Von mir gibt es eine große Leseempfehlung.

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Die Hennakünstlerin

Rezension:

Indien finde ich schon sehr lange interessant. Die Gegensätze sind in kaum einem Land größer als hier. 1950 noch mehr als heute. Genau in dieser Zeit begegnen wir Lakshmi. Ohne Ehemann schlägt sie sich durch die Großstadt Jaipur und hat es sogar geschafft, sich ein eigenes Unternehmen als Hennakünstlerin. Lakshmi ist voller Ehrgeiz und verfolgt eisern ihre Ziele, das mochte ich besonders an ihr. Als plötzlich ihre Vergangenheit sie einholt, muss sie mehr denn je kämpfen.

Doch nicht nur die Hauptprotagonistin war sehr gut charakterisiert, sondern auch die Nebencharaktere waren äußerst authentisch. Dazu noch das ungewohnte Setting, die sozialen Unterschiede und das Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau. Das Buch hat mich von dem ersten Kapitel an gefesselt. Die Kultur, besonders die Vielzahl an Festen und Bräuchen, sind so komplett anders als bei uns in Europa.
Natürlich ist das aber kein Reisebericht oder kultureller Umriss der damaligen Zeit. Es geht um so viel mehr. Besonders um den Mut eine Frau zu sein.

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Woman saves money

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Rezension:

Sicher hast du den Satz auch schon ein paar mal gesagt: „… eigentlich wollte ich ja sparen“. Meist endet es mit dem Kaufen von Klamotten, Büchern oder dem Bestellen von Essen. Manchmal sind es auch größere Ausgaben, wie ein neuer PC, eine Reise. Die Beispiele lassen sich bis ins unendliche weiterführen.
Ich kenne das von mir selbst nur zu gut: du hast einen schlechten Tag? Kauf dir doch ein Buch!
Natürlich macht mich das glücklich, doch meinem Sparkonto hilft es auch nicht.

Daher habe ich mir diesen Haushalts- und Finanzplaner ein wenig genauer angeschaut. Ich muss sagen, dass ich ein riesen Fan von Listen bin! Und davon hat das Buch einige. Zu Beginn setzt man Ziele fest. Es ist immer gut, sich manche Dinge zu visualisieren und immer wieder vor Augen zu halten. Dann folgen diverse Fragen um sein Verhältnis zu Geld bewusst zu machen. Jeder hat sicher etwas, dass er auf keinen Fall missen möchte. Der Planer versteht sich als Leitfaden und nicht als „Tu dies und du wirst reich!“. Daher gefielen mir diese Seite sehr. Listen für Versicherungen, Challenges und noch viel mehr findet ihr hier. Doch den Hauptteil nimmt der Haushaltsplaner ein. Hier kann man über mehrere Wochen hinweg notieren wofür man was investiert hat. Ich persönlich notiere mir sowas meist nicht und verliere daher schnell den Überblick.
Ihr merkt: wenn man sich wirklich einmal mit seinen eigenen finanziellen Möglichkeiten auseinander setzen möchte, ist das Buch genau das richtige. Entgegen des Titels ist es allerdings nicht nur etwas für Frauen, weshalb ich gerade in Bezug auf die heutige Welt einen allgemeingültigeren Titel passender gefunden hätte.

Randinformationen:

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