Sommernacht

(Werbung | Rezensionsexemplar)

Rezension:

In Sommernacht lernen wir viele Protagonisten kennen, die eigentlich zu einer Hochzeit auf eine einsame Insel möchten. Eigentlich wollen sie ihren Freunden an ihrem großen Tag beistehen. WĂ€ren da nicht die dunklen Geheimnisse, die jeder mit sich herumtrĂ€gt.

Sommernacht beginnt einen Tag vor der Trauung und startet mit etwas lĂ€ngeren Kapiteln, was perfekt ist um die verschiedenen Protagonisten kennenzulernen. Zum Ende hin werden diese sehr knapp und das Leseerlebnis verlĂ€uft rasant. Ab einem gewissen Punkt wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Lucy Foley schreibt sehr packend ohne dabei zu beschreibend zu werden. Man rĂ€tselt die ganze Zeit mit wer der TĂ€ter ist – bis zu einem gewissen Punkt weiß man nicht einmal, wer das Opfer ist!

Besonders hat mir die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere gut gefallen. Auch, wenn es viele waren, wirkte das nicht ĂŒberladen und jeder hat seine Momente bekommen in denen die Vergangenheit und Gegenwart aufgezeigt wurde.

Dieser Thriller war einer der besten, die ich in letzter Zeit lesen durfte, weshalb ihr eine klare Leseempfehlung bekommt. Mal schauen, ab welchem Punkt ihr wisst, wer das Opfer und wer der TĂ€ter ist.

Randinformationen:

– Autorin: Lucy Foley

– Verlag: Penguin Verlag

– Seiten: 448

– Preis: 15,00€

– Amazon: https://www.amazon.de/Sommernacht-Thriller-Lucy-Foley/dp/3328106162/ref=mp_s_a_1_1?dchild=1&keywords=sommernacht+lucy+foley&qid=1617706521&sprefix=sommerna&sr=8-1

Fira Muydinov

  1. Wie kam dir die Idee zu „Wassermenschen“?
    Die Idee kam mir wĂ€hrend der Zugfahrt nach MĂŒnchen. Ich war an dem Abend wahnsinnig traurig und bedrĂŒckt und fragte mich: „Wie wĂ€re es, wenn es jemanden gĂ€be, der mir den Schmerz mit den bloßen HĂ€nden heilen könnte?“
    Blitzartig kam mir Thea in den Sinn. Eine Halbgöttin, die mit den HĂ€nden heilen kannđŸ€©đŸ€—
  2. Auch, wenn es fies ist: wer ist dein liebster Charakter?
    Mein absolut liebster Charakter ist MartađŸ„°. Beim Schreiben musste ich oft schmunzeln, weil ihr ihre sĂŒĂŸe Eitelkeit so gut stand😁.
  3. Hast du auch Charaktereigenschaften von dir eingebaut?
    Bewusst habe ich das nicht getan, weil ich als Mensch ziemlich normal oder sagen wir langweilig bin😂. Aber unbewusst bestimmt♄. Viele sagen, dass ich mit 16 wie Thea war. Hoffentlich war ich etwas höflicher😁.
  4. Arbeitest du schon an der nÀchsten Geschichte?
    Ich arbeite im Moment an einem neuen Plott. Dieser Prozess dauert bei mir sehr langeđŸ€—
  5. Was wolltest du deinen Lesern schon immer mal sagen?
    Es gibt tatsĂ€chlich eine versteckte Botschaft in meinen BĂŒchern: nĂ€mlich meine Protagonisten dĂŒrfen in allen Lebensbereichen glĂŒcklich sein. Sowohl glĂŒcklich in der Liebe als auch erfolgreich, gesund und munter.
    Ich wĂŒnsche das nĂ€mlich allen Menschen, dass sie keine Angst haben, das Leben in vollen ZĂŒgen zu lebenđŸ€—đŸŒž.
  6. Was war dein schönstes Erlebnis bisher?
    Die Geburt meiner beiden Söhne, obwohl es ziemlich schmerzhaft war😂und natĂŒrlich der Release meiner BĂŒcher.
  7. Und was dein grĂ¶ĂŸter Traum?
    Mein grĂ¶ĂŸter Traum ist ein großzĂŒgiger Mensch zu werden, netter zu werden und verstĂ€ndnisvoller. Das heißt nicht, dass ich jetzt böse bin 😁, aber ich möchte diese Eigenschaften weiter entwickeln ♄
  8. Beschreibe dich mit einem Wort:
    lebendig😁
  9. Was magst du an Bookstagram am liebsten?An Booksragram liebe ich die BuchbloggerInnen, denn sie machen alle eine großartige Arbeit und unterstĂŒtzen uns AutorInnenđŸ„șđŸ€©. Ich bin Ihnen sehr sehr dankbar. Und ich glaube, dass ich wirklich GlĂŒck mit den Buchbloggerinnen habeđŸ˜»
  10. Was wĂŒrdest du deinem 15-jĂ€hrigen Ich mit auf den Weg geben? Ich wĂŒrde sagen: „Alter, halte durch! Es wird noch mindestens 17 Jahre dauern, bis deine Geschichten veröffentlicht werdenâ€œđŸ€Ł Nein, Spaß haha. Ich wĂŒrde sagen: „Jeder Fehler bringt dich weiter!“

Katie McLane

Katie McLane beschreibt sich selbst mit den Worten “Musik im Blut, Pfeffer im Hintern, Emotionen im Herzen, prickelnde Geschichten im Kopf”. Das klingt doch ganz nach einer Autorin nach unserem Geschmack, oder?

Sie lebt mit ihrem Mann, Maus und Hund im Herzen NRWs und schreibt Romance fĂŒr alle Sinne – wobei die meisten ihrer Romane in New York spielen. Es geht um dominante MĂ€nner, starke Frauen, Leidenschaft und Sinnlichkeit. Ihre Geschichten treffen mit all ihren Emotionen mitten ins Herz – bis zum Happy End.

Ihre Hobbys – lesen, stricken, Freunde treffen. 

Ihre Laster – Schokolade, Kreuzfahrten, NotizbĂŒcher, Tassen, Wolle.

Ihre Lebenselixiere – Musik, Schreiben.

Frage: Erst am 25.02.2021 ist “Never Really Me” von dir erschienen. Schreibst du schon an der nĂ€chsten Geschichte oder gönnst du dir zwischen den BĂŒchern auch eine Pause?

Antwort: Wenn ich eine Pause brauche, gönne ich sie mir auch. Ansonsten kĂŒmmere ich mich nach einem Abschluss mal einen Tag nur ums Marketing oder so, am nĂ€chsten sind schon wieder die Vorbereitungen fĂŒr das neue Projekt dran – Notizen zu Plot, Charakteren und Setting ins Schreibprogramm ĂŒbertragen. Aktuell schreibe ich noch an „Black Orchid – Hidden Desire“, Band 5 der Reihe rund um den exklusivsten Club von New York, das ist aber so gut wie fertig. Band 7 werde ich höchstwahrscheinlich direkt im Anschluss schreiben, weil ich gerade so schön drin bin.

Frage: Deine Charaktere sind immer dominante MĂ€nner und starke Frauen. Hast du anfangs auch vom schĂŒchternen NachbarsmĂ€dchen geschrieben? (Wie waren deine SchreibanfĂ€nge?)

Antwort: Nein, das habe ich nie getan. Weil ich das gar nicht realistisch darstellen kann, glaube ich, aber vielleicht kommt das ja noch (lach). Außerdem finde ich es viel prickelnder, wenn ein (dominanter) Mann eine starke Frau erst erobern muss, er kein leichtes Spiel hat (das wĂ€re mir zu langweilig).

Frage: Welche Szenen fallen dir beim Schreiben am einfachsten?

Antwort: Dialoge. Am liebsten die mit viel Leidenschaft bzw. ExplosivitÀt. Und gleich danach kommen knisternde Szenen.

Frage: Du bist natĂŒrlich nicht nur Autorin sondern auch Leserin. Wer ist deine Lieblingsautorin/ -autor?

Antwort: Oh, ich liebe die BĂŒcher von Brittainy C. Cherry, Emma Scott, Susan Mallery und noch ein paar anderen.

Frage: Was ist das Schönste, dass dir bisher passiert ist?

Antwort: Als Autorin? Das eine schönste Ereignis könnte ich dir gar nicht nennen. Aber ich liebe es, wenn Leserinnen mich anschreiben und mir erzĂ€hlen, wie sehr sie meine BĂŒcher lieben. Oder beim letzten Mal auf der FBM, da habe ich einfach Visitenkarten verteilt, wenn ich mitbekommen habe, was die Damen gerne lesen. Und dann sagte eine: „Oh, Katie McLane? Von dir habe ich schon was gelesen.“

Frage: Was wissen deine Leser noch nicht ĂŒber dich?

Antwort: Vermutlich so einiges 😉

Frage: Wie gehst du mit negativer Kritik um?

Antwort: Wenn sie konstruktiv ist, nehme ich sie sehr gerne an, schließlich will ich mich auch weiterentwickeln. Ist sie aber einfach nur verallgemeinernd, schlecht und auch noch böse formuliert, brauche ich schon ein bis drei Tage, bis ich das verarbeitet habe. Das verletzt dann schon. Davon abgesehen sind GeschmĂ€cker (zum GlĂŒck) verschieden, meine BĂŒcher können nicht jeder Leserin gefallen.

Frage: Weiße, dunkle oder Vollmilchschokolade?

Antwort: Dunkel, am liebsten schwarz (ab 85%).

Frage: Wie sĂ€he ein perfekter Schreibtag fĂŒr dich aus?

Antwort: Ich befĂ€nde mich auf Kreuzfahrt mit einer MeinSchiff, es wĂ€re ein Seetag und er stĂŒnde zu meiner freien VerfĂŒgung. Nach dem FrĂŒhstĂŒck wĂŒrde ich mich in die Himmel & Meer-Lounge setzen und mit Musik auf den Ohren schreiben, mich mit GetrĂ€nken verwöhnen lassen. Bis es Zeit fĂŒrs Abendessen ist. Alternativ setze ich mich aufs Pooldeck, kuschele mich in ein Lounge-Möbel und lasse mich da bedienen 😉

Frage: Als Laster hast du “Kreuzfahrten” angegeben. In welche LĂ€nder bist du bisher gereist?

Antwort: Wir waren schon im östlichen und westlichen Mittelmeer, auf der Ost- und der Nordsee, bis Island und auch zum Nordkap, auf den Kanaren. Bald sind wir nicht mehr auf die Ferien angewiesen, dann können wir auch nach Asien, in den Orient und rĂŒber in die Karibik, an die OstkĂŒste der USA.

Ivy Andrews – die zweite!

Frage: Womit begann das Schreiben fĂŒr dich?

Antwort: Mit einer Geschichte ĂŒber Ponys als ich zwölf Jahre alt war. Ich war das totale PferdemĂ€dchen.

Frage: Was darf an deinem Arbeitsplatz nicht fehlen?

Antwort: Musik 
 Ich liebe Musik und brauche sie beim Schreiben.

Frage: Gibt es eine Charaktereigenschaft, die all deine Protagonisten gemeinsam haben?

Antwort: Nein, das gibt es nicht. Ich habe ja auch so viele Charaktere in den letzten Jahren erschaffen, dass das wirklich unmöglich ist. Aber fast alle Protagonisten sind sehr ehrliche Menschen.

Frage: Haben sie eventuell sogar Charaktereigenschaften von dir?

Antwort: Ehrlichkeit ist schon etwas, das ich den meisten meiner Charaktere mitgebe. Manchmal braucht die Story eine LĂŒge, aber ich versuche das immer gut zu motivieren. Ich selbst kann Unehrlichkeit nicht leiden, finde diesen Punkt auch schwer zu verzeihen, umso wichtiger finde ich halt die Motivation. Also, was ist der Grund fĂŒr die LĂŒge, welche Intention steckt dahinter. Außerdem sind mir LoyalitĂ€t und Treue wichtig und diese Eigenschaften gebe ich meinen Protagonisten schon auch mit.

Frage: Wenn du die Wahl hĂ€ttest: gemĂŒtlicher Strandurlaub am Meer oder Aktivurlaub im Schwarzwald?

Antwort: NatĂŒrlich geht es ans Meer – gar keine Frage. Wobei ich jetzt nicht der-im-Sand-in-der-Sonne-liegen-Typ bin, aber ich liebe das Meer und lange StandspaziergĂ€nge.

Frage: Du bietest bei Lieblingsautor nicht nur BĂŒcher an, sondern auch Lesezeichen und Kerzen. Was ist denn dein liebster Bookish Merch?

Antwort: Definitiv die Kerzen. Ich liebe es die Kerzen zu gießen. Das ist ziemlich meditativ und macht ungemein Spaß.

Frage: In welchem Genre wĂŒrdest du auch gerne mal ein Buch veröffentlichen?

Antwort: Ich veröffentliche in den Genres, in denen ich gerne veröffentlichen möchte. Möglicherweise gibt es irgendwann einmal auch erwachsenere Liebesromane von mir 
 Momentan bewege ich mich ja meistens im Genre New Adult Romance, aber zwei Ideen hĂ€tte ich da schon.

Frage: In welche Buchwelt wĂŒrdest du am liebsten eintauchen?

Antwort: Schon in meine eigenen und da zweifelsohne am liebsten ins Waves-of-Love-Universum, einfach weil das meine absolute Herzensreihe ist. Ich wĂŒrde so gerne Brad, Joe, Rory, Sam, Dean und im Idealfall auch Russel kennenlernen. Das wĂ€re wirklich fantastisch.

Frage: Welches Hobby hast du neben dem Schreiben?

Antwort: Ich fotografiere natĂŒrlich immer noch sehr gerne 
 Also wirklich habe ich meinen „alten“ Beruf nicht an den Nagel gehĂ€ngt. Ich lese wahnsinnig viel – vor allem New Adult, wobei ich gerade eine echt böse Leseflaute habe. Basteln und – leider auch aktuell nicht möglich – Reisen sind meine große Leidenschaft.

Frage: Welche Szenen schreibst du am liebsten?

Antwort: Haha, das ist eine Fangfrage, oder? Also ja, ich schreibe schon echt gerne Sexszenen 
 Wenn sich die Protagonisten, die man ja ins Herz geschlossen hat, dann endlich körperlich nĂ€herkommen, dann ist das einfach toll. Ich persönlich mag es ohnehin meine Protagonisten glĂŒcklich zu sehen und tue mich mit Szenen, in denen sie leiden schwer.

Glöckchen und Sternchen

Rezension:

„Glöckchen und Sternchen – Ein Freund fĂŒrs Leben“ von Verena Frammelsberger ist ein schön stabiler Pappbilderbuch.
Warum ich das so hervorhebe?
Meine Kleine schleppt ihre LieblingsbĂŒcher ĂŒberall mit hin, lĂ€sst sie fallen, tritt drauf
 Das heißt, dass diese viel mitmachen. Bei den meisten PappbilderbĂŒchern löst sich schon nach kurzer Zeit der BuchrĂŒcken ab, was natĂŒrlich nicht sonderlich praktisch bei Kindern in dem Alter ist.

Die Geschichte um Glöckchen, die einen Freund sich herbei wĂŒnscht, ist wunderschhön illustriert und lĂ€sst jedes PferdemĂ€dchen-Herz höher schlagen. Ich fand es schön, dass die Sternschnuppen als WunscherfĂŒller dargestellt werden. Kinder sollen trĂ€umen dĂŒrfen und wir Erwachsene sollten hin und wieder daran erinnert werden.

Die Texte waren manchmal von der Wortwahl nicht ganz flĂŒssig vorzulesen. Hin und wieder könnte es ein bisschen viel Text sein – je nachdem wie alt dein Kind ist, wenn ihr dieses Buch zusammen lest.

Alles in allem aber ein Buch, dass ich euch empfehlen kann!

Randinformationen:

The Second Princess

(Werbung | Rezensionsexemplar)

Rezension:

Ich liebe Royale Stories! Egal wie oft ich welche lese – es wird nie langweilig.

Bei „The Second Princess“ dachte ich bei dem Klappentext, dass die zweite Prinzessin verschwindet und die dritte sie sucht. Allerdings habe ich mich da komplett geirrt! Saphina muss den Tot ihrer Schwester verarbeiten und gleichzeitig deren Aufgabe erfĂŒllen. Um nicht zu Spoilern verrate ich natĂŒrlich nicht, was es damit auf sich hat.

Dennoch kann ich euch sagen, dass es bei diesem Buch nicht um hĂŒbsche Kleider, die Gunst eines Prinzen und dergleichen geht. Es geht um eine starke, junge Frau, die innerhalb kĂŒrzester Zeit ĂŒber sich hinauswachsen muss. Es geht um Aufrichtigkeit und das erfĂŒllen von Schicksal.

Ihr merkt, ich bin gehypte. Dieses Buch ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe – und zwar so viel besser! Allein schon, dass es in der uns bekannten Welt spielt hĂ€tte ich nicht erwartet. Als dann noch eines meiner Lieblingslieder genannt wurde, hatte Christina mich.

Dieses Buch ist fĂŒr jeden etwas, der sich unsere Welt spannender wĂŒnscht, der auf der Suche nach einer starken Protagonistin ist. Und dem ein bisschen Liebe nicht fehlen darf.

Randinformationen:

SpÀter

Rezension:

Puh
 ich weiß noch gar nicht so recht, was ich ĂŒber „SpĂ€ter“ sagen soll

Bisher habe ich nur „Es“ von Stephen King gelesen und war fĂŒr die nĂ€chsten seiner BĂŒcher nicht bereit. Vielleicht hĂ€tte ich den King of Horror nicht gerade mit 16 ausprobieren sollen.
Aber sei’s drum.
Daher wusste ich wenigstens, dass mich eine gute Portion Horror erwartet. Ein bisschen weniger verwirrend als „Es“ war „SpĂ€ter“ schon, aber dennoch ist es auch hier kein Buch fĂŒr nebenbei.
Das Buch wird aus der Sicht von Jamie erzĂ€hlt und Stephen King hat es auch hier wieder geschafft die Geschehnisse, das Setting als auch die GefĂŒhle sehr real zu transportieren. NatĂŒrlich ist es nicht real tote Menschen zu sehen und mit ihnen zu kommunizieren – Gott sie dank! Dennoch hat es sich angefĂŒhlt als hĂ€tte Jamie mir direkt von allem erzĂ€hlt.

Das besondere an der Geschichte ist unter anderem die tolle Mutter-Kind-Beziehung. Jamies Mutter möchte liebt ihr Kind, das merkt man mit jeder Seite.
Auch in diesem Werk zeigt sich, dass die wahren Monster nicht nur die von King erfundenen sind, sondern oftmals wahre Menschen.

Viele beschreiben „SpĂ€ter“ als leichtere LektĂŒre von ihm, was sicher auch an der geringen Seitenanzahl liegt, doch fĂŒr mich als Horror-Neuling, war es absolut packend.

Randinformationen:

Wir zĂ€hlen und vergleichen – von 1 bis 10

Rezension:

Das Besondere an diesem Suchbuch ist, dass man eine Schnurr mit 10 Steinen als ZĂ€hlunterstĂŒtzung fĂŒr die Kinder hat. In diesem Buch sind 6 Suchbilder, wo die Kinder BĂŒcher zĂ€hlen, Eier im Vogelnest 

Es gibt kaum Zeichnungen, sondern eher Bilder von den Objekten. Das finde ich besonders gut, da es realistischer fĂŒr die Kinder ist.
Mal suchen wir im Wohnzimmer, im Garten, in der Stadt oder dem Meer. Dadurch kann das Kind auch verschiedene neue Aspekte kennenlernen.

Als Übungsbuch ein sehr schönes Buch.

Randinformation:

Vincent Kliesch

Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahr 2010 veröffentlichte er seinen ersten Thriller »Die Reinheit des Todes«. Es folgten zwei weitere BĂ€nde, die die Trilogie um den Ermittler Julius Kern und dessen Gegenspieler Tassilo Michaelis abschlossen. Mit »Bis in den Tod hinein« stellte Kliesch seinen neuen Ermittler vor: Severin Boesherz, der es gleich bei seinem ersten Fall mit einer erschreckend dĂŒsteren Mordserie zu tun bekommt. »Im Augenblick des Todes« ist der zweite Fall fĂŒr den eigenwilligen Berliner Kommissar.

Die »Auris«-Reihe um den forensischen Phonetiker Matthias Hegel schreibt Vincent Kliesch nach einer Idee seines Freundes Sebastian Fitzek. Nach »Auris« und »Die Frequenz des Todes« erscheint 2021 der dritte Band der AURIS-Reihe mit dem Titel »Todesrauschen«. 

Frage: Wie kam es zum Wechsel von Stand-Up-Comdey zum Schreiben von Thrillern?

Antwort: Das war ein fließender Übergang, denn beides liegt sehr nah beieinander. Der Comedian, wie auch der Thrillerautor, erzĂ€hlt eine Geschichte, die den Zuhörer oder Leser neugierig machen und in ihren Bann ziehen soll. Bei der Comedy reagiert der Zuschauer auf dem Höhepunkt der Geschichte mit einem Lachen, beim Thriller reagiert der Leser im besten Fall mit einer GĂ€nsehaut. Technisch verwenden Comedians und Thrillerautoren aber dieselben Stilmittel. 

Frage: Bald erscheint der dritte Band der Auris- Reihe, die Sie zusammen mit Sebastian Fitzek geschrieben haben. Wie lÀuft eine solche Zusammenarbeit ab?

Antwort: Die Arbeit an jedem neuen Teil von „Auris“ beginnt damit, dass mir Sebastian seine Grundidee fĂŒr die Story vorstellt. Was ist der Konflikt, wer sind die Figuren, welche großen Wendungen werden sich im Lauf der Handlung zeigen? Dann reden wir darĂŒber, stundenlang, manchmal ĂŒber mehrere Tage. In diesem Schritt fließen dann meine Ideen und WĂŒnsche ein. Wenn wir das GrundgerĂŒst der Story dann gemeinsam erarbeitet haben, beginne ich mit dem Schreiben. In dieser Phase bin ich dann erstmal allein verantwortlich fĂŒr den Text. Sebastian liest das dann regelmĂ€ĂŸig und gibt mir seine VorschlĂ€ge und Tipps dazu. So entsteht nach und nach ein Buch, das ich geschrieben habe, ĂŒber das Sebastian aber gewacht und es durch seine Hinweise und WĂŒnsche beeinflusst hat. 😊 

Frage: 2010 wurde Ihr erster Thriller veröffentlicht, lesen Sie selbst nur BĂŒcher dieses Genres, oder verirrt sich auch mal ein anderes Buch in Ihr Regal?

Antwort: Ich lese sehr gern SachbĂŒcher ĂŒber die Deutsche Sprache. Wie sie funktioniert, wie sie nicht funktioniert, woher Redewendungen stammen oder welche Besonderheiten sie bietet. Sprache als Mittel des kĂŒnstlerischen Ausdrucks hat mich immer schon fasziniert. 

Frage: Was macht Ihnen mehr Spaß: Den Bösewicht auszuarbeiten oder die Ermittler?

Antwort: Den Schurken! Weil er frei ist, sich nicht an Regeln halten muss und auch gern mal so richtig schön fies sein darf. Und, weil es mich wahnsinnig interessiert, warum er so ist, wie er ist. Ich lege sehr gern einen Schwerpunkt darauf, den Werdegang und die innere Sicht des Bösen zu erzĂ€hlen, damit der Leser versteht, warum er ist, wie er ist. Die Helden mag ich natĂŒrlich auch, aber so richtig schön austoben kann ich mich bei den Fieslingen. 

Frage: DĂŒrfen Sie uns schon verraten, woran Sie aktuell arbeiten?

Antwort: Darf ich, weil es am Ende von „Todesrauschen“ ja bereits eine Leseprobe zum neuen Projekt gibt. Am 30.12.2021 erscheint mein neuer Thriller, der an meine Reihe vor „Auris“ anknĂŒpft. Da gibt es dann ein Wiedersehen mit den Figuren aus meinen fĂŒnf ersten BĂŒchern, die 2022 dann auch wieder neu aufgelegt werden. 

Frage: Wie sieht Ihr Google-Suchverlauf aus?

Antwort: Folterinstrumente aus dem Mittelalter, grausame Mordmethoden, woran hört man, dass jemand böse ist?, Dienstgrade beim LKA usw. Sollte mich mal jemand hacken, wird er vermutlich die Behörden auf mich aufmerksam machen 
 

Frage: Haben Sie einen schriftstellerischen Traum/ ein schriftstellerisches Ziel?

Antwort: Im Grunde habe ich mein Ziel schon erreicht. Ich kann vom Schreiben leben und muss nebenher keinen anderen Beruf ausĂŒben. Meine BĂŒcher werden wahrgenommen und ĂŒberwiegend gut kritisiert. Das ist toll, und ich arbeite hart daran, dass das auch in Zukunft so bleibt. 

Frage: ErzĂ€hlen Sie uns doch 3 Fun Facts ĂŒber sich, die die Leser noch nicht kannten.

Antwort: 1) Ich war frĂŒher Musiker und habe mit Mitte Zwanzig eine Pop-Oper komponiert, die nie aufgenommen wurde. In meinem Kopf ist sie aber noch gespeichert. 2) Ich habe Angst vor Seeungeheuern! Niemand wĂŒrde mich dazu bekommen, im Loch Ness zu baden. 3) Ich war mal Teil eines Guinness-Weltrekordes. Vor Schloss Sanssouci in Potsdam hatten hunderte Cellisten, darunter ich, Anfang der 90er das damals grĂ¶ĂŸte Cellokonzert der Welt gespielt. SpĂ€ter wurde dieser Rekord dann aber ĂŒberboten. 

Frage: Lieber einen entspannten Strandurlaub oder mit den Kumpels einen Abenteuerurlaub erleben?

Antwort: FrĂŒher hĂ€tte ich Strand gesagt. Mittlerweile ist es aber mein Ziel, mehr von der Welt kennen zu lernen, nicht nur ihre StrĂ€nde. Safari in Namibia, den Kilimandscharo besteigen, mit Schlittenhunden durch den Schnee von Finnland fahren und danach die Nordlichter sehen. Hoffen wir, dass Reisen bald wieder möglich sein wird.   

Frage: Was war Ihr emotionalstes Erlebnis beim Schreiben?

Antwort: Wahrscheinlich, als ich meine erste Hauptfigur habe sterben lassen. Er war ein psychopathischer Killer, aber ich hatte ihn so gut verstanden und irgendwie in mein Herz geschlossen, dass ich bei seinem Buch-Tod einige TrĂ€nen vergossen habe. Meine Figuren wachsen mir immer ans Herz, weil ich mich beim Schreiben so tief in sie hinein fĂŒhle. 

Frage: Gibt es etwas, dass Sie Ihren Lesern schon immer mitteilen wollten?

Antwort: Ein Buch erscheint nicht, sobald es fertig ist! Oft bekomme ich den (als Kompliment und Lob gemeinten) Satz zu lesen: Schreib mal schneller! TatsĂ€chlich wird der Termin fĂŒr die Veröffentlichung eines Buches anhand zahlreicher Kriterien festgelegt, und normalerweise ist das Buch da schon seit einem halben Jahr fertig. Die Herstellung und der Vertrieb beanspruchen ja auch viel Zeit, und das richtige Buch muss eben auch zum richtigen Zeitpunkt rauskommen. Wenn ich schneller schreibe, erscheint das Buch nicht schneller, es wird höchstens weniger gut, weil ich mir dann nicht die erforderliche Zeit dafĂŒr genommen habe. 🙂 

Ivy Andrews / Ivy Innings / Violet Truelove

Viola Plötz schreibt als Ivy Andrews, Ava Innings und Violet Truelove. Geboren 1979, machte sich nach ihrem Studium im Fach Kommunikationsdesign als Hochzeitsfotografin und Designerin selbststĂ€ndig. Im Jahr 2014 beschloss sie schließlich, ihren Traum von einem eigenen Buch zu verwirklichen. Was darauf folgte, waren mehrere erfolgreiche Romane als Selfpublisherin unter den Pseudonymen Ava Innings und Violet Truelove und nun die »L.O.V.E.«-Reihe bei Blanvalet. Die Autorin lebt mit Mann und Kindern im Taunus – viel zu weit entfernt vom Meer, das sie so liebt. Doch sie kann sich nicht nur fĂŒr das Wasser und Wellenreiten begeistern, sondern auch fĂŒr Musik, Yoga und nicht zuletzt fĂŒr prickelnde Geschichten.

Frage: Du hast mit Ivy Andrews, Ivy Innings und Violet Truelove drei Pseudonym geschaffen fĂŒr deine Geschichten. Wie kam es dazu?

Antwort: Das hat sich so ergeben. Als Violet hatte ich angefangen. Da war das Buch fertig und ich brauchte ein Pseudonym und ich hatte Lindsay, der Protagonistin aus Ein Surfer zum Verlieben, eine Freundin aus Deutschland zur Seite gestellt und diese Violet Truelove genannt und dachte, warum nenne ich mich nicht einfach so? Im Nachhinein hĂ€tte ich mir lieber irgendwas anderes ĂŒberlegen sollen, denn die Leute denken immer, dass ich die Violet aus dem Buch bin und ihre Eigenschaften habe. Tja, hinterher ist man immer schlauer.

Ava wurde ich dann, weil es eben zwischen einem zeitgenössischen Liebesroman und New Adult Romance deutliche Unterschiede gibt 
 Ich wollte da niemanden von meinen „Stammlesern“ verprellen, wenn die Protagonisten jĂŒnger werden und es wilder zur Sache geht. Ivy kam hinzu, weil die Agentur das gerne so wollte. Ein bisschen schrĂ€g, denn Ivy und Ava machen ja im Prinzip das Gleiche.

Frage: Letztes Jahr hast du den Lovelybook Lesepreis gewonnen. Welches schriftstellerische Ziel hast du noch?

Antwort: Das war ziemlich cool und ich freue mich immer noch sehr darĂŒber. Schriftstellerische Ziele habe ich momentan keine. Einfach, weil ich gemerkt habe, dass es mir nicht gut tut, so hohe Erwartungen zu haben. Mit L.O.V.E. habe ich die Spiegelbestsellerliste angepeilt und ehrlich gesagt, war ich ziemlich enttĂ€uscht, dass das nicht geklappt hat. Der Frust darĂŒber hat mich regelrecht blockiert, denn ich wollte es so sehr und habe so hart dafĂŒr gearbeitet und dass es nicht gereicht hat, war einfach extrem deprimierend. Allerdings hat es mich auch dazu gebracht zu hinterfragen, warum ich so ehrgeizig bin und ich glaube, dass das gut war.

Frage: Welcher deiner Protagonisten hat dir am meisten Kopfzerbrechen bereitet?

Antwort: Ach, da gab es den einen oder anderen, der mich gequĂ€lt hat. Brad und Dean aus der Waves of Love Reihe, Devon aus Devon’s Darkness und Henri aus der L.O.V.E.-Reihe haben mir allesamt das Leben schwer gemacht. Ich liebe tortured heroes und möchte, dass man sie versteht. Daher versuche ich zu zeigen und zu erklĂ€ren, warum diese Figuren sind wie sie sind und das kostet manchmal viel Kraft, weil man sich in das, was sie erlebt haben und was es mit ihnen gemacht hat, hineinversetzen und einfĂŒhlen muss. TrĂ€nen sind also vorprogrammiert.

Frage: Aus welcher Sicht schreibst du am liebsten: Mann oder Frau?

Antwort: Ich schreibe sehr gerne aus mÀnnlicher Sicht. Und ich glaube, dass das meinen Leser*innen auch besser gefÀllt. Wobei ich nicht ganz sicher bin, denn was ich auch glaube ist, dass sie mit weiblichen Figuren weniger nachsichtig/ungnÀdiger sind als mit mÀnnlichen.

Frage: Mit Truelove Coverdesign lebst du auch eine weitere kreative Ader aus. Wenn du dich entscheiden mĂŒsstest fĂŒr einen Bereich, welcher wĂ€re es?

Antwort: Bevor ich Autorin wurde, habe ich Kommunikationsdesign studiert und eine ganze Weile als Grafikerin und Hochzeits- und PortrĂ€tfotografin gearbeitet. Meine Leidenschaft gehört definitiv dem Schreiben, aber davon zu leben ist schwer. Ohne Grafikjobs wĂŒrde ich oft nicht ĂŒber die Runden kommen, also kann ich mich nicht entscheiden. Sorry 😉

Frage: Was wissen deine Leser noch nicht ĂŒber dich?

Antwort: Puh, gute Frage 
 ich bin eigentlich sehr nahbar und auch recht impulsiv, weshalb meine Leser*innen eigentlich viel zu viel ĂŒber mich wissen. Ich spreche auch offen ĂŒber Probleme wie mein ADHS oder meinen Burn Out, sowie die Trauer rund um den Tod meines Opas. Auch, dass ich pansexuell bin, weil ich mich in die Seele eines Menschen verliebe und nicht in sein Geschlecht, ist kein Geheimnis. Ich stehe öffentlich zu meinen SchwĂ€chen (furchtbare Hausfrau, waschechte Chaosqueen, miserabel in Mathe – ehrlich, selbst das kleine Einmaleins ist eine Herausforderung – Physik und Chemie), oute meine große Meer-, England- und Irlandliebe  (Ja, ich habe den Blarney Stone gekĂŒsst) und berichte regelmĂ€ĂŸig von meinen Reisen oder was mich umtreibt. Lieblingssong, LieblingsgetrĂ€nk, Lieblingsessen 
 In irgendeinem Interview aus den letzten Jahren findet es sich.

Wobei, ich glaube, dass ich noch nie nach meiner SchuhgrĂ¶ĂŸe gefragt worden bin. Ich habe SchuhgrĂ¶ĂŸe 41 obwohl ich bloß 167cm groß bin. Tada, da ist mir ja doch noch eine echt spannende Info eingefallen. *lach

Frage: Welches Buch steht ganz oben auf deiner Want-to-read-Liste? 

Antwort: Sooo viele, aber ich habe gerade eine brutale Leseflaute. 😩 Aber danach liegen von Kathinka Engel „Love is Wild“ und von Sophie Bichon „Wir sind das Feuer“ und „Wir sind der Sturm“ bereit.

Frage: Hast du einen anderen Autor als Vorbild?

Antwort: Ja, ich mag Stephen King. Er ist ein Meister darin AtmosphĂ€re zu erschaffen. Etwas, das mir zugegeben schwerfĂ€llt. Dialoge gehen mir immer leicht von der Hand, aber das Beschreiben von Örtlichkeiten/Personen weniger und bei ihm scheint es, als wĂŒrde er beidem mĂŒhelos Leben einhauchen.

Frage: Was ist das Lustigste, das dir jemals passiert ist?

Antwort: Oh Gott, ich habe ein GedĂ€chtnis wie ein Schweizer KĂ€se, aber zum GlĂŒck ist erst vor zwei Wochen etwas echt Lustiges passiert. Also zumindest war es fĂŒr meine Familie witzig. FĂŒr mich war es im Nachhinein Arbeit und auch etwas peinlich, weil mein Fauxpas so krass klischeehaft war. Ich sage bloß Mixer, Deckel vom Mixer und ich 
 Es spritzte bis an die Decke, sorgte aber immerhin fĂŒr reichlich GelĂ€chter bei den Kindern. Die sind von ihrer Mutter, der Chaosqueen,  solche Aussetzer gewohnt. Ach, und gestern erst habe ich bestimmt zehn Minuten versucht Erdnusssoße zu kochen 
 Allerdings war der Herd aus.

Frage: Wenn du 10 Jahre in die Vergangenheit reisen könntest, wĂŒrdest du alles erneut so machen?

Antwort: Nein, ich wĂŒrde versuchen mich weniger unter Druck zu setzen (gerade, was das Schreiben anbelangt) und meine innere Getriebenheit frĂŒher in den Griff zu bekommen. Und ich wĂŒrde einfach mehr an mich glauben und die Selbstzweifel zum Teufel jagen. Irgendwie kann man sich das Leben nĂ€mlich auch selbst schwer machen, indem man sich stĂ€ndig ĂŒberfordert und zu viel von sich verlangt.

Erstelle deine Website mit WordPress.com
Jetzt starten